{"id":976,"date":"2020-12-13T21:26:19","date_gmt":"2020-12-13T20:26:19","guid":{"rendered":"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/?p=976"},"modified":"2020-12-14T21:37:34","modified_gmt":"2020-12-14T20:37:34","slug":"app-auf-rezept","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/en\/app-auf-rezept\/","title":{"rendered":"Die App auf Rezept ist erst der Anfang"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"wp-block-heading\">\u201eAmbulante Versorgung hei\u00dft immer auch direkte Patientenkommunikation, hier k\u00f6nnen digitale Tools auf vielen Ebenen unterst\u00fctzen\u201c sagt die \u00c4rztin und <a href=\"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/en\/maike-henningsen\/\">Digitalforscherin PD Dr. med. Maike Henningsen<\/a> in Folge 32 unseres Podcasts \u201cVision\u00e4re der Gesundheit\u201d. Doch wie k\u00f6nnen es digitale Innovationen wirklich in den Alltag der Medizin schaffen? Ist die Disruption der ambulanten Versorgung m\u00f6glich \u2013 und wenn ja wie schnell?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Faktencheck widmen wir uns den gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen, die mit digitalen Gesundheitsanwendungen, der Digitalisierung des ambulanten Praxisalltags und der Frage einhergehen, wie die Akteure, allen voran die \u00c4rzteschaft auf dieses Thema reagieren?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was erwarten \u00c4rztinnen und \u00c4rzte von der App auf Rezept?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer von uns im November 2020 durchgef\u00fchrten Befragung wird klar, dass f\u00fcr die \u00c4rzteschaft der Mehrwert einer App auf Rezept, oder Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA), f\u00fcr die Versorgung und Betreuung der Patient*innen im Vordergrund steht. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte suchen einen Nutzen: sei es Effizienz, ein besseres therapeutisches Ergebnis, oder zus\u00e4tzliche Einnahmequellen. Der Mehrwert von DiGAs wird in der Befragung mit 5\/10 Punkten bewertet, was zeigt, wie wenig sich die \u00c4rzteschaft im Moment festlegen will. Daraus folgern wir, dass der Nutzen von DiGAs im Allgemeinen momentan noch nicht wirklich klar verstanden wird, bzw kommuniziert wurde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001.jpeg\" alt=\"App auf Rezept - DiGAs\" class=\"wp-image-985\" srcset=\"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001.jpeg 960w, https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001-300x169.jpeg 300w, https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001-768x432.jpeg 768w, https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001-700x394.jpeg 700w, https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001-520x293.jpeg 520w, https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001-360x203.jpeg 360w, https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001-250x141.jpeg 250w, https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/AppaufRezept.001-100x56.jpeg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die befragten \u00c4rzte sehen das gr\u00f6\u00dfte Potential bei den Themen Rehabilitation, der \u00dcberwachung chronischer sowie onkologischer Erkrankungen, der Psychologie und Psychotherapie. Dass auch mehrfach Fachgebiete&nbsp; \u201cohne Patient*innenkontakt\u201d (Labormedizin, Pathologie) genannt werden, was explizit nicht dem Sinn und damit der Zulassung einer DIGA dient, verdeutlicht den herrschenden Aufkl\u00e4rungsbedarf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Kontext der letzten Monate hat sich der Blick auf Digitalisierung bei den Akteuren im Gesundheitswesen allerdings radikal gewandelt. Im Zuge der Covid-19-Pandemie begannen viele niedergelassenen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte, sich aus der Not heraus dem Thema zu widmen. Der \u201eDigital-Booster\u201c der medizinischen Versorgung katalysierte viele Praxen ins digitale Zeitalter. Ein Drittel unserer Befragten gibt an, sich \u201cbestens vorbereitet\u201d zu f\u00fchlen f\u00fcr das Digitale Versorgung-Gesetz, ein Drittel f\u00fchlt sich \u201ealleine gelassen\u201c, und ein Drittel w\u00e4re gerne mehr im Gestaltungsprozess ber\u00fccksichtigt worden. Diese Stimmungsbild deckt sich mit Umfragen der Bertelsmann Stiftung und des Hartmannbundes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammenfassend l\u00e4sst sich das Ergebnis als \u201cskeptisch-positiv\u201d beschreiben, und es wird deutlich, dass die praktizierende \u00c4rzteschaft k\u00fcnftig bei der Gestaltung mehr miteinbezogen werden sollte, nicht nur die Funktion\u00e4re der Verb\u00e4nde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Digitalisierung ver\u00e4ndert Praxen und Kliniken signifikant&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zeit- und Kostenersparnis<\/strong>\u2013 immer wieder begegnen uns diese Schlagworte. \u00c4rzt*innen erwarten sie von DiGAs und einer digitalen Praxis ebenso wie die Bev\u00f6lkerung. Tatsache ist jedoch, dass der<a href=\"https:\/\/www.kbv.de\/html\/1150_49103.php\"> KBV B\u00fcrokratie-Index<\/a> aufzeigt, dass Praxen im Zuge der Umstellung der Digitalisierung mit einem deutlichen b\u00fcrokratischen Mehraufwand zu rechnen haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies liegt an der Umstellung der Systeme, dem damit verbundenen Kostenaufwand, noch ungeschulter Mitarbeiter*innen, die idealerweise <em>vor<\/em> \u00c4nderung des bestehenden Systems abgeholt und auch mental auf die bevorstehende Reise mitgenommen werden m\u00fcssen. Jede Praxis muss s\u00e4mtliche bestehende Prozesse \u00fcberarbeiten und anpassen. Diese m\u00fcssen zuvor logisch durchdacht und konsistent sein. Eine rechtskonforme digitale Implementierung kann eine Praxis bis zu 2,5% des Umsatzes pro Jahr kosten. Nur dann bringt die digitale Optimierung einen Vorteil und langfristige Kostenersparnis (statt einen teuren Fehler zu begehen). Damit bleibt letztlich erst einmal noch weniger Zeit f\u00fcr die eigentliche Behandlung der Patient*innen \u00fcbrig. Daher m\u00fcssen f\u00fcr viele \u00c4rzt*innen weiterhin Anreize geschaffen werden, den Weg konsequent zu beschreiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eCorona-sei-Dank\u201c sp\u00fcren wir nun dennoch eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung, vom \u201eDigitalen Wartezimmer\u201c des <a href=\"#WirvsVirus Hackathons\">#WirvsVirus Hackathons <\/a>zu einer verst\u00e4rkten Nutzung von Doctolib o.\u00e4. f\u00fcr Terminbuchungen. Hier wurde die Diskrepanz zwischen den Anforderungen der Patienten und der Wirklichkeit der \u00c4rzt*innen \u00fcbrigens besonders deutlich: F\u00fcr fast zwei Drittel aller Deutschen ist die digitale Terminbuchung das wichtigste digitale Angebot &#8211; sogar 41% der \u00fcber 70 Jahre w\u00fcnschen sich einen solchen Service.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Wandel des Arztbildes&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Vision einer digitalen Arztpraxis, eines digitalen Krankenhauses setzt den Patient und die Patientin in die \u201eMitte\u201c des Geschehens als selbstinformierte und m\u00fcndige Person. Diese unterst\u00fctzt die Diagnosefindung durch Datengenerierung und -bereitstellung. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte arbeiten fortan weniger mit \u201ehypothesengest\u00fctzten Differentialdiagnosen\u201c, sondern haben die Chance auf eine \u201efaktengest\u00fctzte Diagnose\u201c &#8211; basierend auf Daten und Informationen, die Patient*innen selbst fortlaufend erheben. Einen fundamentalen Beitrag werden Algorithmen leisten, die diese Daten interpretieren und dem medizinischen Fachpersonal die relevanten Informationen zur Verf\u00fcgung stellen&nbsp; &#8211; pr\u00e4ventiv, partizipativ, pr\u00e4diktiv. Zu den Daten, die Patient*innen selbst erheben, kommen K\u00fcnstliche Intelligenz-basierte Systeme f\u00fcr medizinisches Fachpersonal hinzu:&nbsp; ein Beispiel sind radiologische Befunde mit Hilfe von KI oder die <a href=\"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/en\/episode-4-daniel-nathrath-ada\/\">Diagnose-App Ada Health<\/a>, die eine eigene L\u00f6sung f\u00fcr medizinisches Personal, Ada-X, entwickelt hat. Symptom-komplexe oder besonders seltene Erkrankungen k\u00f6nnen so leichter erfasst und somit schneller diagnostiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Self-Service Patient*innen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Patient*innen k\u00f6nnen mit Hilfe von immer preisg\u00fcnstiger werdenden medizinischen Diagnose-Instrumenten ihre Vitaldaten messen und diese Ergebnisse live mit medizinischem Fachpersonal teilen. StartUps wie \u201e<a href=\"https:\/\/www.medkitdoc.de\">MedKitDoc<\/a>\u201c bieten bereits vollst\u00e4ndige L\u00f6sungen daf\u00fcr an. Das Startup besch\u00e4ftigt sich mit der Synergie von \u00e4rztlicher Untersuchung und pers\u00f6nlicher Beratung bei zeitgleicher Verbesserung der diagnostischen Qualit\u00e4t \u2013 unabh\u00e4ngig von Ort und Zeit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u201eKit\u201c stellt einen versandbereiten Koffer dar, in dem sich diverse diagnostische Handger\u00e4te befinden. Diese sind allesamt durch den Patienten selbst bedienbar und mit einer App und Plattform verbunden. Dabei k\u00f6nnen Arzt &amp; Patient z.B. live Herz- und Lungenger\u00e4usche abh\u00f6ren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von einem digital affinen Hausarzt gegr\u00fcndet, unterst\u00fctzt mit IT-Power und erprobt in der eigenen l\u00e4ndlichen Praxis zeigt sich ein Paradebeispiel des digitalen, neuen \u00c4rztebildes. Auch ein\/e \u201c<a href=\"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/en\/episode-25-katharina-juenger\/\">Telearzt<\/a>\u201d&nbsp; kann ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verh\u00e4ltnis durch eine Smartphone-Kamera aufbauen. Telearzt hei\u00dft \u00fcbrigens auch das Angebot der Vitagroup, das ein \u00e4hnliches Konzept nutzt, wobei Patient*innen sich nicht selbst untersuchen, sondern die Untersuchung von einer speziell geschulten nicht-\u00e4rztlichen Fachkraft durchgef\u00fchrt wird.&nbsp; Mit solchen L\u00f6sungen k\u00f6nnen zudem Arztbriefe, Rezepte oder Krankschreibungen einfach und digital zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hervorheben m\u00f6chten wir auch das \u201cInstitut f\u00fcr PatientenErleben\u201d unter der Leitung von Prof. Dr. Werner (<a href=\"https:\/\/visionaere-gesundheit.de\/en\/prof-dr-jochen-werner\/\">Gast in Folge 15 des Podcasts<\/a>) an der Uniklinik Essen. Das Institut befasst sich intensiv mit der subjektiv wahrgenommenen PatientJourney unter Miteinbeziehung der Verwandten. Ein positives \u201cPatientenErleben\u201d ist f\u00fcr sie essentiell mit einer qualitativ hochwertigen Medizin verbunden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier sehen wir die erweiterte Kompetenz des sich wandelnden Arztberufes: mit dem Wandel gehen, ihn mitgestalten und neue Wege finden, um auch eine digitale Versorgung bei steigendem Facharztmangel zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">M\u00fcndige Patient*innen&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wissen, dass durch Ver\u00e4nderung des Lebensstils viele Krankheiten vermieden oder sogar geheilt werden k\u00f6nnen &#8211; dieses Wissen ist auch Teil der Leitlinien der meisten chronischen Erkrankungen. \u00c4rzt*innen k\u00f6nnen und sollen Patient*innen dazu anhalten, einen nicht gesundheitsf\u00f6rderlichen Lebensstil zu \u00e4ndern. Dies geschieht oft nicht, oder nur unzureichend, weil im Praxisalltag daf\u00fcr kaum Zeit ist. In den USA gibt es L\u00f6sungen, die seit Jahren im Markt sind und beweisen, dass Lebensstilintervention \u00fcber digitale Coaches funktioniert &#8211; das beste Beispiel ist der Diabetes-Coach \u201eLivongo\u201c, der k\u00fcrzlich vom Telemedizinanbieter Teladock gekauft wurde. Aus dem Ausland dr\u00e4ngen Player wie \u201cLiva Healthcare\u201d oder \u201cGoForward\u201d auf den Markt der Lifestyle-Medicine. Sie verfolgen mittels personalisiertem-digitalem Gesundheitscoaching einen pr\u00e4ventiven, partizipativen und pr\u00e4diktiven (\u201c4P\u201d)-Ansatz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der m\u00fcndige Patient darf, kann und soll sich k\u00fcnftig selber um seine Gesundheit k\u00fcmmern.&nbsp;\u00c4rzt*innen und Patient*innen werden zu Co-Partnern in der Mitgestaltung ihres eigenen Wohles und ihrer gesundheitlichen Zukunft. Der ganzheitliche Aspekt wird zunehmend in den Fokus r\u00fccken und \u201eDigital Health\u201c sei Dank k\u00f6nnte durch die zunehmende Eigenverantwortung der Patient*innen ein Paradigmenwechsel stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Weg wird, aufgrund der oben genannten H\u00fcrden des Alltags, kein leichter sein. Und er wird andauern, das ist uns allen bewusst. Daher sehen wir es als essentiell an, dass die Politik, die Unternehmer und VC\u2019s hinter den StartUps, die Verb\u00e4nde und Interessengemeinschaften dort drau\u00dfen sich gemeinsam mit dem medizinischen Fachpersonal gegenseitig st\u00fctzen, um die nicht mehr aufzuhaltende Entwicklung gemeinsam mitzugestalten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"http:\/\/vdigg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/191015_Positionen_VdigG.pdf\">http:\/\/vdigg.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/191015_Positionen_VdigG.pdf<\/a><\/li><li>Zurstrasen2020_Article_Die Digitalisierung ver\u00e4ndert Praxen und Kliniken signifikant.pdf<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.hartmannbund.de\/fileadmin\/user_upload\/Downloads\/Themen\/Hauptseite\/eHealth\/Downloads\/2017_HB-Bitkom_Start-ups.pdf\">https:\/\/www.hartmannbund.de\/fileadmin\/user_upload\/Downloads\/Themen\/Hauptseite\/eHealth\/Downloads\/2017_HB-Bitkom_Start-ups.pdf<\/a><\/li><li>Naumann2020_Article_DigitalisierungInDerArztpraxis.pdf<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.kbv.de\/html\/1150_49103.php\">https:\/\/www.kbv.de\/html\/1150_49103.php<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAmbulante Versorgung hei\u00dft immer auch direkte Patientenkommunikation, hier k\u00f6nnen digitale Tools auf vielen Ebenen unterst\u00fctzen\u201c sagt die \u00c4rztin und Digitalforscherin PD Dr. med. Maike Henningsen in Folge 32 unseres Podcasts \u201cVision\u00e4re der Gesundheit\u201d. Doch wie k\u00f6nnen es digitale Innovationen wirklich in den Alltag der Medizin schaffen? 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